Die Allianz
Wissenschaftlicher Beirat
Lernen Sie die führenden Klinikerinnen, Kliniker und Forschenden kennen, die die medizinischen Schwerpunkte der Allianz mitbestimmen und unsere Veröffentlichungen prüfen.

8
Experten
6
Länder
Medizinische Expertise
Wer sie sind
Acht Klinikerinnen, Kliniker und Forschende aus sechs Ländern, die die verschiedenen Gesichter der Amyloidose abdecken: kardial, hämatologisch, neurologisch, renal und entzündlich.

Vereinigtes Königreich
Julian Gillmore
Professor Julian Gillmore ist Professor für Medizin am University College London und Honorary Consultant Nephrologist am Royal Free Hospital. Er leitet das UCL Centre for Amyloidosis und ist Forschungsleiter am britischen National Amyloidosis Centre. Er hat seine Facharztausbildung in Nephrologie absolviert und sowohl seinen MD als auch seinen PhD auf dem Gebiet der Amyloidose erworben. Seine Forschung befasst sich mit der Pathogenese, Diagnose und Behandlung der systemischen Amyloidose, mit besonderer Expertise für die Transthyretin-Amyloidose.

Niederlande
Monique Minnema
Professorin Monique Minnema ist Professorin für Hämatologie und Internistin und Hämatologin am UMC Utrecht. Sie ist auf B-Zell-Neoplasien spezialisiert, insbesondere auf Plasmazellerkrankungen wie das Multiple Myelom und die AL-Amyloidose sowie auf den Morbus Waldenström. Sie leitet das klinische Forschungsteam der Hämatologie und die hämatologische Biobank am UMC Utrecht. Ihre klinische Forschung konzentriert sich auf die Entwicklung neuer zellulärer und medikamentöser Therapien für Plasmazellerkrankungen und andere B-Zell-Neoplasien.

Frankreich
Thibaud Damy
Professor Thibaud Damy ist Professor für Kardiologie und Leiter der Abteilung für Herzinsuffizienz und Kardiomyopathien der Assistance Publique-Hôpitaux de Paris. Außerdem leitet er das französische Referenzzentrum für kardiale Amyloidose innerhalb des Netzwerks Cardiogen. 2009 gründete er das Mondor Amyloidosis Network, eine interdisziplinäre Struktur für die Diagnose und Behandlung der Amyloidose. Seine klinische und wissenschaftliche Arbeit konzentriert sich auf Herzinsuffizienz und kardiale Amyloidose, darunter Früherkennung, Bildgebung, Biomarker und Behandlung. Seit 2010 koordiniert er das Réseau Amylose, das französische nationale Netzwerk für die Versorgung und Zuweisung bei Amyloidose, und er ist außerdem Ko-Koordinator des klinischen Forschungsnetzwerks F-CRIN GRACE, das sich der kardialen Amyloidose widmet.

Italien
Laura Obici
Dr. Laura Obici ist Fachärztin an der Abteilung für seltene Erkrankungen und am Zentrum für Amyloidoseforschung und -behandlung der IRCCS Fondazione Policlinico San Matteo in Pavia (Italien). Ihre klinische und wissenschaftliche Tätigkeit konzentriert sich auf die systemische Amyloidose, darunter die hereditäre Transthyretin-Amyloidose und die entzündliche Amyloidose. Sie verfügt über umfassende Erfahrung in der Diagnose und Behandlung der erblichen Formen der Amyloidose und hat an internationalen Forschungsprojekten und klinischen Studien auf diesem Gebiet mitgewirkt.

Brasilien
Fábio Fernandes
Dr. Fábio Fernandes ist Assistenzprofessor für Kardiologie an der Medizinischen Fakultät der Universität São Paulo und Leiter der Abteilung für Kardiomyopathien am Herzinstitut (InCor) der Universität São Paulo, Brasilien. Seine klinische und wissenschaftliche Tätigkeit konzentriert sich auf Kardiomyopathien, Herzinsuffizienz und kardiale Amyloidose, mit besonderer Expertise für die Transthyretin-Amyloid-Kardiomyopathie. Er verfügt über umfassende Erfahrung in der Diagnose und Behandlung von Patienten mit kardialer Amyloidose und hat an zahlreichen nationalen und internationalen Forschungsinitiativen auf diesem Gebiet mitgewirkt.

Frankreich
Sophie Georgin-Lavialle
Professorin Sophie Georgin-Lavialle ist Professorin für Innere Medizin und Klinische Immunologie an der Sorbonne Université und am Hôpital Tenon (AP-HP) in Paris. Sie koordiniert den Erwachsenenbereich des französischen Referenzzentrums für autoinflammatorische Erkrankungen und entzündliche Amyloidose. Ihre klinische und wissenschaftliche Tätigkeit konzentriert sich auf autoinflammatorische Erkrankungen, darunter das familiäre Mittelmeerfieber, das VEXAS-Syndrom und die AA-Amyloidose. Seit 2025 ist sie Leiterin des Bereichs autoinflammatorische Erkrankungen im Europäischen Referenznetzwerk ERN RITA.

Spanien
Pablo García-Pavía
Dr. García-Pavía leitet die Abteilung für Herzinsuffizienz und erbliche Herzerkrankungen der Kardiologie am Hospital Universitario Puerta de Hierro in Madrid. Neben seiner Tätigkeit am Krankenhaus ist er Forschungsprofessor am spanischen nationalen Forschungsinstitut CNIC und Mitherausgeber (Associate Editor) der Revista Española de Cardiología. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören erbliche Kardiomyopathien, Herzinsuffizienz und Amyloidose, und er hat mehr als 350 Artikel in begutachteten Fachzeitschriften veröffentlicht, darunter The New England Journal of Medicine, European Heart Journal, Journal of the American College of Cardiology, Circulation, Nature Communications, Nature Medicine und The Lancet.

Brasilien
Márcia Waddington-Cruz
Dr. Márcia Waddington-Cruz hat einen Master und einen PhD in Neurologie der FM-UFRJ erworben und ist von der SBNC/AMB zertifizierte Fachärztin für Klinische Neurophysiologie. Sie ist Professorin im Postgraduiertenprogramm für Klinische Medizin der FM-UFRJ, Bundesuniversität von Rio de Janeiro. Sie ist Hauptprüferin am Amyloidose-Referenzzentrum CEPARM des Universitätsklinikums der UFRJ, Koordinatorin des Versorgungspfads Amyloidose im Krankenhauskomplex Américas-Vitória-Samaritano Barra RJ und Hauptprüferin am American Institute of Science and Education.